work harder (c) Jan Dirk van der Burg

Work Harder

Ein sehr intimes Schauspiel, in dem Wunderbaum über unsere Leistungsgesellschaft reflektiert

Nachdem die Strategien festgelegt, die Motivationsreden gehalten, die Ziele formuliert, die Leistungsgespräche geplant und die Burnouts überwunden sind, fragen sich die Schauspieler, was denn eigentlich das ursprüngliche Ziel gewesen war. Müssen sie ihre beruflichen Ambitionen wirklich so ernst nehmen? Und kann es genauso befriedigend sein, Ambitionen aufzugeben, wie sie zu verwirklichen?

Die Idee zu dieser Aufführung entstand lange vor der Corona-Krise. Damals war es unvorstellbar, dass unsere Wirtschaft so radikal stillgelegt werden würde. Die jüngsten Ereignisse verliehen dem Thema der Leistungsgesellschaft eine zusätzliche Ebene. Neben all dem persönlichen, finanziellen und sozialen Leid wirft diese Krise sicherlich auch die Frage auf, ob es nicht klüger wäre, sich mit dem zufrieden zu geben, das man bisher erreicht hat, anstatt immer höher hinauszuwollen.

 

Besetzung

Von und mit: Wine Dirieckx, Matijs Jansen, Verona Verbakel und Danny Westerweel
Regie: Lies Pauwels
Bühne + Licht: Maarten van Otterdijk
Übersetzung ins Deutsche: Andrea Prins

Eine Produktion von Wunderbaum in deutscher Sprache.

Aufführungen

Derzeit stehen keine Aufführungstermine fest.

Pressestimmen

»In einer Reihe bittersüßer Szenen fragen sich die Schauspieler ständig: Wofür, wofür? Und währenddessen machen sie einfach weiter. ...​ Es wunderschön erhabene Szenen wie die, in der Danny Westerweel in goldenen Hotpants und mit Glitzer überzogen eine gespenstische Version von Queens Under Pressure singt.«
[Herien Wensink, Volkskrant]

»Was 'Work Harder' stark macht, ist, genau wie bei früheren Vorstellungen von Wunderbaum, dass all diese einzelnen Szenen und Lieder nicht so sehr eine abgeschlossene Geschichte erzählen, sondern ein Thema von mehreren Seiten beleuchten.«
[Henri Drost, Theaterzeitung]

»Wie so oft bei Wunderbaum kreisen die Schauspieler um das Thema, stochern und wühlen sich durch Szenen, die immer wieder einen anderen Aspekt ausloten. Sexismus; Lohngefälle, Mobbing am Arbeitsplatz und die Gefahr von Burnout.«
[Elise van Dam, Het Parool]