Ron Iyamu (1992, Hannover) spielte zuerst in etlichen Jugendtheaterproduktionen und für den Kinderkanal. Dann studierte er von 2015 bis 2019 Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg. 2016 spielte er in der multimedialen Produktion „Die Räuber – Live“. Das Projekt wurde von Servus TV produziert später auch im NDR gezeigt. Die Inszenierung gastierte u.a. im Schauspielhaus Hamburg und dem Volkstheater Wien. 2017 spielte er schließlich Kasimir im Nestroy nominierten Stück „Kasimir und Karoline“, bei den Salzburger Festspielen. 2018 erhielt Ron, gemeinsam mit seinem Studienjahrgang, sowohl den Publikumspreis wie auch den Ensemblepreis beim Bundeswettbewerb der Schauspielstudierenden. Von 2019 an war Ron Iyamu im Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses, wo er unter anderem mit dem weltbekannten Regisseure Robert Wilson arbeiten durfte. In Düsseldorf kündigte er allerdings 2021 nachdem er im WDR Fernsehen seine Rassismuserfahrungen am Theater publik gemacht, und eine Bundesweite Debatte über Machtmissbrauch in der Szene angefacht hatte. Er beendete seine Bühnenkarriere und hatte 2022 sein Debüt als Fernsehschauspieler in „Blind ermittelt – Die nackte Kaiserin“. Nun kehrt Iyamu 2025 für eine Produktion zurück auf die Bühne - in Jena.
Bislang arbeitete Ron Iyamu unter anderem mit den Regisseur*innen Robert Wilson, Volker Lösch, Dagmar Schlingmann, Armin Petras, Matthias Hartmann, Martin G. Berger und Katharina Mückstein.