Lieber AIDS als gar nichts aus dem Westen
Was bedeutete es, in der DDR mit AIDS zu leben – und was bedeutete es, queer zu sein, in einer Zeit, in der Sichtbarkeit zugleich Freiheit und Risiko bedeuten konnte?
Aus Interviews mit Betroffenen und literarischen Fragmenten über AIDS entsteht ein persönlicher Monolog, der sich der Geschichte von AIDS und der AIDS-Politik in der DDR nähert. Dabei geht es um queeres Leben und queere Politik in der DDR, um Kondome und Kunst, aber auch um den Kalten Krieg und die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Menschen lebten und liebten.
Der Abend erzählt von Sichtbarkeit und Verbergen, von Selbstbehauptung und Verletzlichkeit und wirft zugleich einen Blick auf eine Geschichte, die lange unsichtbar blieb. Die Arbeit von Thomas Schmale und Daniel Neumann entsteht in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen e.V. und nähert sich der Geschichte von AIDS und AIDS-Politik in der DDR auf persönliche und künstlerische Weise.
Uraufführung: 25.3.2027
Termine
25
Mär
20:00
Premiere
Lieber AIDS als gar nichts aus dem Westen
Malsaal
Team
Von & mit: Thomas Schmale, Daniel Neumann
Kooperation: AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen e.V.