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Plurale Erinnerungskultur

ein Gespräch von Max Czollek und Jens-Christian Wagner über Erinnerungspraxis in der pluralen Gesellschaft

Eine Veranstaltung im Rahmen des heimaten Festival.

Am 23. September ist heimaten im Theaterhaus Jena zu Gast. Der Historiker Jens-Christian Wagner und der Autor Max Czollek diskutieren über Praktiken des Erinnerns in einer pluralen Gesellschaft.

Jens-Christian Wagner ist Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Professor für Medien und Öffentlichkeit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und eine der profiliertesten Stimmen im Bereich Erinnerungskultur.
Max Czollek ist Autor und Kurator, dessen Bücher – darunter »Desintegriert euch« und »Versöhnungstheater« – immer wieder gesellschaftliche Debatten anstoßen und prägen.
Die Veranstaltung ist Teil des heimaten-Festivals, organisiert vom Haus der Kulturen der Welt. Im Anschluss an das Gespräch folgt eine Critical Response des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena, bevor das Publikum eingeladen ist, sich in die Diskussion einzubringen.
heimaten heißt Aktivismus, Antifaschismus, Dekolonisierung, Zugehörigkeit. heimaten heißt die Verteidigung von Räumen, es heißt, sich ein neues Zuhause zu schaffen und darauf zu bestehen, dass dieses Zuhause immer schon von vielen gestaltet worden ist. heimaten heißt, dass die Gesellschaft aus dieser Pluralität ihre Kraft schöpft, in jedem Bundesland, jedem Kanton und jeder Stadt. Dass sich die Kunst, das Engagement, die Lebendigkeit einer Gesellschaft aus dieser Vielstimmigkeit ergibt. Dass das unbedingt auch Kritik und Streit mit einschließt.
Eintritt frei. Anmeldung unter: tickets@theaterhaus-jena.de

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Plakat zum heimaten-Festival

Anmeldung unter tickets@theaterhaus-jena.de