| Unterbühne
Bilder der Macht – Macht der Bilder
Lecture-Performance
Bringt uns Kunstproduktion näher an die Wirklichkeit oder entfernt sie uns von ihr? Erzählen wir uns Geschichten, um der Wahrheit näherzukommen? Zeigen uns Filme, Bilder und das Theater die Wirklichkeit? Wählt nicht jedes Bild und jede Geschichte nur einen Ausschnitt von Wirklichkeit aus und lässt so andere Perspektiven außen vor? Welche Kunstmittel bringen uns der Wirklichkeit und Wahrheit am nächsten?
Mit: Katerina Sinapidou, Pia Lobotzinksi, Daniel Neumann
Video: Minou Tabatabai, Hannes Ellermann
Daniel Neumann studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie an der LMU München und promoviert zum Verhältnis des französischen Poststrukturalismus zur deutschen Frühromantik an der FSU Jena, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt war und in verschiedenen Kontexten publizierte. Während seines Studiums absolvierte er verschiedene Hospitanzen und Assistenzen und unterstützte Theater- und Opernproduktionen u. a. von Christian Weise am Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Alexander Eisenach an der Volksbühne Berlin, dem niederländisch-flämischen Theaterkollektiv Wunderbaum am Theaterhaus Jena und von Tom Kühnel am Staatstheater Kassel. Seit Mai 2024 ist er fester Dramaturgieassistent am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg und arbeitet u.a. mit Katie Mitchell, Falk Richter, Viktor Bodo und Karin Beier.
Pia Lobodzinski ist Doktorandin der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der LMU München. In ihrem Dissertationsprojekt mit dem Arbeitstitel „Grenzen des Literarischen. Zum politischen Potenzial der Romane J.M. Coetzees“ analysiert sie ausgehend von Autorschaft, Sprache, Schrift und Archiv Mechanismen von Deutungshoheit. Sie war Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und arbeitet seit August 2025 als Pressereferentin am tjg. theater junge generation in Dresden. Seit 2015 ist zudem Herausgeberin und Ko-Chefredakteurin des Magazins [kon] Paper, das die Schnittstellen von Poetik, Wissenschaft und Journalismus auslotet.
Hannes Ellermann ist 2006 geboren und aufgewachsen in Düsseldorf. Bereits bevor dem Abschluss seines Abiturs 2025 nahm er an Musiktheaterprojekten der Deutschen Oper am Rhein und der Tonhalle Düsseldorf teil. Seit der Spielzeit 2025/26 absolviert er sein Freiwilliges Kulturelles Jahr in der Dramaturgie des SchauSpielHaus Hamburg, wo er unter anderem an den Symposium für palliative Dramaturgie Happy Endings mitwirkte und bei den Produktionen Das Bildnis des Dorian Gray in der Regie von Tristan Linder und Fabian oder der Gang vor die Hunde in der Regie von Dušan D. Pařízek Hospitanzen absolvierte.
Minou Tabatabai, 2005 geboren und aufgewachsen in Lübeck, absolvierte nach dem Abitur in der Spielzeit 2024/2025 ihr FSJ in der Dramaturgie des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Während dieser Zeit machte sie mehrere Dramaturgie-Hospitanzen, unter anderem bei Annalisa Engheben, Studio Braun und Viktor Bodó. Im Anschluss wirkte sie an dem Projekt Happy Endings – Ein Symposion zu palliativer Dramaturgie mit. Seit 2025 studiert sie Germanistik und Philosophie an der Universität Hamburg.