Gewalt und Ästhetik // Nachgespräch zu »Witch Bitch« mit Sebastian Köthe

Erzählungen und Berichte aus der Zeit der Hexenverfolgung sind durchzogen von Kannibalismus, Folter und Verbrennungen bei lebendigem Leib. Doch auch über die Neuzeit hinaus gehören Darstellungen von Gewalt zum Repertoire der Künste und reale Gewalttaten bedienen sich ästhetischer Mittel – von Gemälden, die Kriegsverbrechen zeigen, bis zu akribisch inszenierten Enthauptungsvideos des »Islamischen Staats«.

Sebastian Köthe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenkolleg »Das Wissen der Künste« an der Universität der Künste Berlin und promoviert dort über Folter, Überleben und Kunst in Guantánamo Bay. Mit den Performerinnen von »Witch Bitch« diskutiert er im Anschluss an die Vorstellung am 30.01. über die Gegenwart der Folter und die Möglichkeiten künstlerischer Kritik.

Informationen

Nachgespräch zu »Witch Bitch«

Donnerstag, 30.01.2020, 21:30 Uhr · Probebühne

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