Bauhaus. Scherben. Visionen

Gropiustheater 1923-1947

Gespräche zur baulichen Situation des Theaterhauses Jena #1

Hundert Jahre Bauhaus! 2019 feiert die Welt das Jubiläum der Kunst- und Architekturschule um Walter Gropius, der auch in Jena Spuren hinterließ. Unter anderem zeichnete er verantwortlich für den neuen Zuschauerraum des Stadttheaters, der in der Form bis 1947 Bestand hatte. Seitdem auch der Nachfolgebau 1987 abgerissen wurde, hat Jena gerüchteweise »kein richtiges Theater« mehr. Doch die Jenaer Bühnenkunst ist lebendiger denn je und das Theaterhaus bietet genug Möglichkeiten, seine Zuschauer willkommen zu heißen. Dort, wo einst das Publikum seine Plätze einnahm, dem jetzigen Theatervorplatz, treffen sich heute Schüler*innen und Studierende zu geselligem Beisammensein und »Flunkyball«-Wettkämpfen.
Und so stellen sich Fragen: Wieviel Bauhaus ist am Engelplatz noch übrig? Wie wird sich der Theatervorplatz in das zukünftige Ensemble um den Bibliotheksneubau einfügen? Und wer kehrt am Montagmorgen eigentlich die Scherben auf?

Gäste sind: Wolfram Stock (Landschaftsarchitekt), Kristian Philler (amt. Pressesprecher Stadt Jena und Anwohner), Tizian Stracke (Student), Maarten van Otterdijk und Andrea Hesse (beide Theaterhaus Jena)
Gesprächsleitung: Simon Meienreis (Dramaturg)

Der Eintritt ist frei.

Informationen

Gespräch

Dienstag, 18.12.2018, 19:00 Uhr · Hauptbühne

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