Umbrüche und Aufbrüche; Podiumsdiskussion

Anlässlich des Wende- und Wiedervereinigungsjubiläums macht sich der Journalist und Theaterwissenschaftler Torben Ibs in der Veranstaltungsreihe »Umbrüche und Aufbrüche. Ostdeutsche Theater nach 1989« auf die Reise an zehn Theater, um im Gespräch mit Zeitzeugen und künstlerischen Gästen mehr zu erfahren über die Rolle der Theater in der Wendezeit und der darauf folgenden Transformationen.
Das Theaterhaus Jena, 1991 gegründet, stellt als Theaterneugründung in der Nachwendezeit ein Unikum dar. Im Vakuum der Nachwendejahre lässt sich die Verpflichtung eines neuen Ensembles als Bekenntnis zu einer Utopie lesen, die ihre Kraft über die Institutionalisierung im weiteren Verlauf der 90er Jahre bis heute nicht verloren hat.
Im Gespräch treffen sich der Regisseur Sven Schlötcke als Teil der ersten künstlerischen Leitung des Hauses, der Wissenschaftler Torben Ibs, welcher zur Situation der ost-deutschen Theater zwischen 1989 und 1995 promoviert hat, sowie die Autorin Anne Jelena Schulte, die sich für ihre Stückentwicklung »Wo ist das Theater?« zusammen mit dem gegenwärtigen Ensemble des Theaterhauses auf eine Recherchereise in die Historie des Hauses begeben hat.

Die Reihe »Umbrüche und Aufbrüche. Ostdeutsche Theater nach 1989« findet statt in Kooperation mit ASA-FF e. V. und wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und unterstützt vom Verlag Theater der Zeit.

Der Eintritt ist frei.

Informationen

Podiumsdiskussion

Mittwoch, 12.02.2020, 19:00 Uhr · Hauptbühne

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