FEST

A performance about fear. Being stuck in fear and trying to think your way out of it.
World premiere.

You are nineteen, have just moved into a room of your own, have just started university—and suddenly you are afraid. At first you hope it’s just a pill hangover, but then … then the fear stays.

Fear of mirrors, of eyes, of people on the street shouting things.
You are scared to death by a loud noise. By a shot fired in a mildly creepy crime show. You check whether you might also believe that the numbers and letters on license plates conceal some hidden meaning. Whether the voices you hear through the open window might actually be voices in your head.

At twenty-five, you sit down and try to make sense of the past years. Are you really doing better, or are you simply stuck in this endless fear until the day you die?

In the monologue FEST, Hanneke van der Paardt tears her life apart and then tries to put all the chaos back together. FESTis about those bizarre years when you’ve just left your parents behind but haven’t truly arrived anywhere yet. About how fear can hit us hard during those years—and what the hell you’re supposed to do then.

Premiere: February 10, 2023
Running time: 1 h

Cast

Concept, text, and performance: Hanneke van der Paardt
Direction: Gillis Biesheuvel
Set design: Maarten van Otterdijk
Translation into German: Alexandra Schmiedebach

Press

Im MDR Kultur sagte Marlene Drexler über FEST:
»... Van der Paardts Text und Spiel schaffen es, eine Ahnung davon zu geben, wie sich das anfühlt: Angst zu haben, obwohl es keine tatsächliche Bedrohung gibt. Wenn man sich selbst ausgeliefert ist. Der Abend ist aber nicht nur düster, van der Paardt kann auch komisch. Die Ich-Erzählerin spricht in der Rückschau, Schmerz und Verzweiflung sind nicht jetzt, sondern in Scheiben portioniert, schon von links und rechts begutachtet, unschädlich gemacht im Reflexionsprozess – zumindest analytisch. Es darf auch gelacht werden: über kuriose Momente beim Psychologen und über den Kauf verschiedenster Ratgeber-Bücher. …
Durch Synthese zwischen Autorin und Spielerin ist der Abend symbiotisch. Hanneke van der Paardt lässt die sprichwörtlichen Hosen anders runter, als es in einer fremdgeschriebenen Rolle möglich wäre. Sie ist nahbar, verletzlich und wird zwangsläufig auch hinter ihrer Profession als Schauspielerin auch als Mensch sichtbar. Das ist für einen guten Theaterabend nicht zwingend nötig, aber verleiht diesem Abend eine besondere Substanz.«

In der OTZ war von Ulrike Kern zu lesen:
»... Hanneke van der Paardt versucht zu reflektieren, was mit ihr passiert ist. In einer Mischung aus Frustration, Angst, Hilflosigkeit, Trauer, Ironie und Humor. Sie lässt daraus einen starken Text entstehen, der nicht nur betroffen macht, sondern auch voller Witz und Humor steckt. … "Kannst du etwas über eine Sache sagen, vor der du Angst hast?" Hanneke van der Paardt kann das. Sie hat keine Lösungen, keine Antworten auf ihre Fragen. Aber sie hat als Schauspielerin und Theatermacherin die Möglichkeiten, für sich und andere das Chaos in ihrem Kopf auseinander zu puzzeln und neu zu ordnen. … Eine beeindruckende, sehenswerte Offenbarung.«