Der Wolf hat eine Persönlichkeitsstörung. [Tina Keserovic]

Einblicke in die Proben von »Ein Schaf fürs Leben«

»Treffen sich ein Schaf und ein hungriger Wolf...  – was normalerweise bereits das Ende der Geschichte ist, stellt sich in »Ein Schaf fürs Leben« als Anfang heraus. Denn das Schaf (das nicht weiß, dass es Wolfsfutter ist) begegnet ihm freundlich und stürzt den Wolf so in eine tiefe Identitätskrise. Um das Schaf in Ruhe fressen zu können, lockt er es mit dem Versprechen auf »unvergessliche Erfahrungen« aus dem Stall. (...)«
Aber wie sieht das aus, wenn ein Schauspieler ein Schaf spielt? Wie wird aus einer Schauspielerin ein Wolf? Im Verlauf von sechs Wochen Probenzeit wird aus Ausprobieren, Andeutungen und nacktem Text langsam ein ganzer Theaterabend voller Musik, Geräuschkulisse und natürlich ganz viel Schauspiel und Spaß.
Doch bis dahin wird sich noch viel Neues entwickeln und auch das Bühnenbild wird mehr und mehr Form annehmen. Was in den Proben noch eine Liege ist, wird in den Vorstellungen ein Bett sein, was durch einen Teppich angedeutet ist, wird ein See werden und überhaupt erwartet uns auch noch eine rutschige Überraschung im Bühnengeschehen.
Wie sich das Stück bis zur Premiere am 6. Dezember 2019 noch entwickeln wird? Wir sind gespannt.
[Text: Mieke Sander / Foto: Helene Gööck]

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