Ab dem 10.02. präsentieren wir FEST, eine Performance über Angst. In Angst feststecken und versuchen, sich herauszudenken. Von und mit Hanneke van der Paardt.

Du bist neunzehn, gerade in ein eigenes Zimmer gezogen, hast gerade angefangen mit der Uni, und plötzlich hast du Angst. Zuerst hoffst du, dass es nur ein Pillen-Kater ist, aber dann … dann bleibt die Angst. Angst vor Spiegeln, vor Augen, vor Menschen auf der Straße, die Dinge rufen. Du erschreckst dich zu Tode, wenn du ein lautes Geräusch hörst. Wenn du einen halbwegs gruseligen Krimi schaust und darin ein Schuss fällt. Du checkst, ob du nicht auch denkst, dass sich hinter den Zahlen und Buchstaben der Autokennzeichen eine Bedeutung verbirgt. Ob die Stimmen, die du durch das offenstehende Fenster hörst, nicht doch Stimmen in deinem Kopf sind.

 

Mit fünfundzwanzig setzst du dich hin und versuchst, die vergangenen Jahre zu fassen. Geht es dir tatsächlich etwas besser, oder steckst du einfach bis zu deinem Tod in dieser endlosen Angst fest?
Im Monolog »FEST« reißt Hanneke van der Paardt ihr Leben auseinander und versucht dann, das ganze Chaos wieder zusammenzusetzen. »FEST« handelt von jenen bizarren Jahren, in denen man gerade weg ist von seinen Eltern, aber noch nirgendwo richtig angekommen ist. Darüber, wie uns die Angst in diesen Jahren hart treffen kann und was zum Teufel man dann machen soll.

Karten gibt es in der Tourist-Information und an der Abendkasse.