umschichten, temporäre Architekten

Mit ihren installativen und temporär-architektonischen Arbeiten bezwecken die Architekten Lukasz Lendzinski und Peter Weigand vor allem eines: Sie wollen zum Nachdenken über den gesellschaftlichen Umgang mit Ressourcen anregen. Architektur und Städteplanung kann mit spielerischen Konzepten auch jenseits von Überfluss- und Wegwerf-Mentalität entstehen. Sie muss sich nur auf vorhandene und oftmals ungenutzte Potentiale besinnen. umschichten reagieren schnell und spontan; mit leichten, mobilen Modulen bespielen sie verschiedene städtische Situationen: von der Brache neben dem Stuttgarter Hauptbahnhof bis hin zur letzten unbebauten Halbinsel in der Hamburger Hafen-City. Für das Theaterhaus Jena greifen sie Materialien auf, die bei den Sanierungsarbeiten des Bühnen-Innenraums im September und Oktober abfallen. Auf dem Theatervorplatz entstehen so bis zur Spielzeiteröffnung Ende November ein fliegender Foyer-Vorbau als neuer Einlass-Bereich, eine Reihe von skulpturalen Objekten sowie, bis zum Ende des Kalenderjahres, ein Arbeits- und Ausstellungsraum für die Künstler am Hof. Unterstützt werden sie dabei vom Team des Theaterhauses und ihrer Assistentin Sabrina Ertle.

Website: www.umschichten.de

Zurück zu Künstler am Hof