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Sieben Räume Unbegreifen

Dokumentarisch-theatrale Installation über Völkermord und Menschlichkeit

Die Installation fragt nach Menschlichkeit trotz – oder besser: gerade in Anbetracht größter Grausamkeit. Wie ist es möglich, dass Völkermorde immer wieder geschehen? Für zwei Wochenenden im Mai verwandelt sich das Theaterhaus in ein interaktives Museum, uns beschäftigen die Fragen nach dem Bösen, nach der Konstruktion unserer Identität durch Geschichten und Feindbilder, die Frage nach persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung. Wie können wir das Böse nicht als etwas, das nur den „Anderen“ betrifft, denken? Und wie groß sind unsere Handlungsspielräume tatsächlich?

Die sieben Räume des Erinnerns, Begegnens, des Verstehens oder Unbegreifens versammeln Geschichten, historische Tatsachen, Theorien und persönliche Erfahrungen, um die Opfer nicht der Stille zu überlassen, die Spur der Menschlichkeit nicht zu verlieren und immer wieder die Frage nach Verantwortung für die Gegenwart zu stellen.

Mit: Nenad Fišer, Ella Gaiser, Leander Gerdes, Nena Šešic-Fišer, Anne Greta Weber, Sophie Hutter sowie den Kindern Mia Hellmich, Fritz Karsten, Joelyn Kerner, Jakob Marks, Giada Reichel, Meta Schulz, Sophie Steinbruch und Elena Thorhauer
Künstlerische Leitung: Ilil Land-Boss, Giselle Vegter
Ausstattung: Karin Betzler
Musik: Brendan Dougherty
Dramaturgie: Friederike Weidner, Marcel Klett

Gefördert durch die KULTURSTIFTUNG DES BUNDES.

Premiere: 7. Mai 2015, 19 Uhr, Theaterhaus
Dauer: etwa 210 Minuten

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Fotogalerie „Sieben Räume Unbegreifen“ © Joachim Dette: