Leander
Schauspiel (Ensemble)

Leander Gerdes

absolvierte von 2010 bis 2014 sein Studium an der Schauspielschule Bochum und war bereits während seiner Ausbildung am dortigen Schauspielhaus zu sehen. Mit der Uraufführung von „Irgendwo müsste es schön sein“ von Moritz Rinke gastierte er auch am Al Kasaba Theatre in Ramallah. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs zur Förderung des Schauspielnachwuchses 2013 erhielt er mit dem Stück „Kinder der Revolution“ den Friedl-Wald-Preis. Des Weiteren gastierte er am Staatsschauspiel Dresden und arbeitete mit den Regisseuren Nuran David Calis, Johannes Klaus, Katrin Lindner und Marco Massafra zusammen. Mit der Spielzeit 2014/15 ist er fester Bestandteil des Ensembles am Theaterhaus Jena.

In der Februar-Ausgabe 2016 des Fachmagazins „Theater der Zeit“ ist ein Porträt über den Schauspieler Leander Gerdes erschienen:

„[…] in Franz Kafkas „Amerika“ Fragment glänzt er als Karl Roßmann. Ein Parforceritt durch die Gefühle und Haltungen. […] Gleichsam intensiv ist sein Spiel, und das ohne laut zu werden. […] Gerdes Rollen, sei es der Kohlhaas, sei es König Claudius in „Hamlet“, seien es die wechselnden Charaktere in Wolfram Lotz „Die lächerliche Finsternis“ oder zuletzt Karl Roßmann, sind flirrend entschlossen unentschlossen. […] Intuition und Instinkt hat er im Übermaß, sanft heranschleichend erringt er eine Rolle […] Und stirbt den Tod so überzeugend schön, wie es selten im Theater passiert.“ [Theater der Zeit, Feb. 2016, von Sebastian Schulze Jolles]

Auf Seite 37 des Februar-Heftes von „Theater der Zeit“ finden Sie den ganzen Artikel.

Produktionen:
Michael Kohlhaas
die sieben wunder des sozialismus
Hamlet
Der schlechte Geschmack
Sieben Räume Unbegreifen
Der kleine Wassermann
Kasimir und Karoline
Die lächerliche Finsternis
Amerika
Taxi Driver
Das Haus des Schlafes
Macbeth
Bunbury
Die Gerechten
Mein süßes Unbehagen!
MISTER DYAMIT #Episode6 – Die Rückkehr des Supercomputers
Die Stiere (Uraufführung)
Judith