Nach dem Studium des Russischen und der Philosophie, studierte sie Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr Stück Heimlich/Bestialisch wird 2007 mit dem Kleist-Fördepreis für junge Dramatik ausgezeichnet und am Landestheater Tübingen uraufgeführt. 2008 dramatisierte sie für das Münchner Akademietheater den Roman Stadt der Blinden von José Saramago, der von Moritz Schönecker zur Wiedereröffnung der Reaktorhalle des Prinzregententheaters uraufgerührt wurde. 2010 erhielt sie mit ihrem Stück Ernte den Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Theatertreffens. 2011 begann sie die Zusammenarbeit mit der Dramatikerin Darja Stocker: reicht es nicht zu sagen ich will leben, Nationaltheater Weimar, unter der Regie von Nora Schlocker. In ihrer Arbeit beschäftigt sich die Dramatikerin Claudia Grehn seit einigen Jahren mit der Frage, wie Widerstand gegen bestehende Systeme entsteht.
Produktion: The Voice (AT)
