Theaterhaus Jena Blog
Der Blick hinter die Kulissen — Weiterführendes zu Produktionen und Projekten, Hintergründe und Subversives, Text- und Bildbeiträge aus der Umlaufbahn des Theaterhauses.

Kritik zu PROMETHEUS von Ulrike Merkel, erschienen in der OTZ / TLZ / TA

„Prometheus“ mit Kultpotenzial. Hannes Weiler schreibt den antiken Mythos am Theaterhaus Jena weiter – eine kluge wie urkomische Inszenierung. … Regisseur Hannes Weiler entwickelt aus dem antiken Prometheus-Mythos ein ganz eigenes, kluges wie urkomisches Theaterstück. Das übersprudelnde Spiel der Schauspieler, das simple Bühnenbild mit mächtigem Baumstamm und Gartenlaube, die Kostüme vom Pappkleid bis zum Einweg-Plastikanzug und vor allem Weilers Textfassung, die antike Dichtung, philosophische Gedanken und versponnene Handlungsverläufe brillant paart – all das schafft einen ganz eigenen Kosmos. Eine Ästhetik, die angesiedelt ist zwischen genialem Trash und philosophischem Experiment. … Der rote Faden entwickelt eine unwiderstehliche Sogwirkung, alles Weitere sorgt für ein geheimnisvolles Chaos, das sich immer wieder in absurdem Humor entlädt. Absolut sehenswert!
Die ganze Kritik finden Sie hier:

Gespräch mit Regisseur Hannes Weiler zu PROMETHEUS, erschienen am 13.10.2017 in der Ostthüringer Zeitung

… Für Weiler ist dieser Blick hinter das Gefüge der Figuren wichtig und spannend, denn Mythen stehen für ihn nur scheinbar fest, tatsächlich sind sie widersprüchlich, stammen aus unterschiedlichen Quellen und sind ein vom Menschen schlüssig gemachtes Konstrukt, das jederzeit umgeschrieben werden kann. Damit sind sie ähnlich beliebig wie etwa die derzeit gern zitierten Schlagworte Identität oder Leitkultur. „Es gibt keine Natur der Dinge und keine Natur des Menschen“, sagt Weiler. Die könnten sich anders formulieren und sich eine neue Zukunft schaffen. Wenn der Zuschauer erkenne, wie sehr er selbst in mythischen Strukturen verhaftet ist und dass es nur an ihm liegt, dies zu ändern, wäre seine Inszenierung erfolgreich. Unterhaltsam sei sie allemal. heißt es in einem Gespräch mit Hannes Weiler, welches Stefanie Grießbach mit dem Regisseur der aktuellen Theaterhaus-Produktion PROMETHEUS für die OTZ geführt hat. Den vollständigen Text finden Sie hier:

Fotogalerie PROMETHEUS (c) Joachim Dette

Kritik zu RAUFASER UND RANDALE von Stefanie Grießbach, erschienen in der OTZ / TLZ / TA

… „Raufaser und Randale“, erfundene und erinnerte Geschichten über den Ort des Erwachsenwerdens, ist liebevolle bis schwarzhumorige Bestandsaufnahme Jenas, ein farbenfroher und musikalisch gelungener Start in die neue Saison. …

Die ganze Kritik finden Sie hier.