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Eine groteske Revue des Jugendtheaterclubs am Theaterhaus Jena

Fotos: Joachim Dette

Ein Vater gibt seinem Sohn eine Anleitung zum Selbstmord. Ein abgebrochener Fingernagel treibt in den Tod. Ein junger Mann steht am Abgrund und wird geschubst. Warum?

Unter Jugendlichen rangiert der Selbstmord in der bundesdeutschen Statistik als zweithäufigste Todesursache nach dem Unfalltod. Sie hängen, schießen, vergiften, ritzen oder stürzen sich aus dem Leben. Dürfen die das? Woher kommt diese Ausweglosigkeit? Oder nehmen sie sich einfach nur viel zu wichtig?

Die Spieler des Jugendtheaterclub haben sich  an dieses aufwühlende Thema herangeschrieben. Unter Anleitung des Dramatikers Nis-Momme Stockmann entstanden unterschiedliche Texte rund um den Freitod. Kurze Episoden und komplexe Sequenzen wurden zu einem vielschichtigen Blick auf das Thema zusammengesetzt. Auf eine aberwitzige Selbstmord-Orgie folgt eine Geschichte über die Suche nach einem Druckventil. Skurrile Perspektiven auf potentielle Retter werden mit Selbstzerfleischung und harten Fakten kontrastiert. Und dann ist da noch der junge Mann, der auf  fliegende Fische schwört. 

Mit: Annelie Aumüller, Claudia Baier, Christopher Gaube, Darius Mannich, Elizabeth Mende, Jenny Brill, Marie Kleinert, Nadia Budnik, Paul Helfrich, Tanja Stutz Texte: Ensemble unter Mithilfe von Nis-Momme Stockmann Regie: Susanne Harkort Bühne: Mario Müller Removable graffiti: André Marose
Kostüme: Anke Kalk Regieassistenz: Rebecca Hoch

Premiere: 11.03.2010

 

 
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